Sch.... die Wand an, war das geil!

Faltenröcke bei Riff/Raff

 

August 2008. Isselburg. Bürgerhalle Herzebocholt. Anni, Higgy und Schnecke ließen es sich nicht nehmen, diesem Spektakel beizuwohnen: Riff/Raff aus Berlin vor Ort. Unmittelbar an den Boxen und damit direkt an der Bühne feierten die Falten-Röcke ab. Und zwar so, dass die Gehörgänge die nächsten sechs Wochen noch vibrierten.

 

Riff/Raff versprachen eine absolute AC/DC Show. Ihr Repertoire beinhaltet überwiegend Songs der Bon Scott Ära gemischt mit den Highlights der Brian Johnson Zeit. Gegründet wurde die Band Ende 1997. Die Liebe zum Rock und natürlich zu AC/DC ließ den Bandmitgliedern keine andere Möglichkeit, als den alten Heroes des Rock Tribut zu zollen (was wir nur zu gut nachvollziehen können). Gut zwei Stunden rockten die Jungs - leider vor nur rund 150 Fans - ab. Und gab's 'ne Pause, dann schmetterte Anni los und ließ im Publikum keinen Zweifel daran, dass auch eine Frau ACDC super singen kann.

 

Seit Gründung spielten Riff/Raff  mit Bands wie Motörhead, Bonfire, Sweet, Roger Chapmann, Wolf Maahn,Whitesnake und Slipknot zusammen (etwas, wovon wir nur träumen können, schluchz). Ihr Einzugsgebiet umfasst mittlerweile Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich (unser Einzugsgebiet... lach... na, Schwamm drüber).

 

Die Girls von Falten/Rock got the rhythm an diesem Abend und begrüßten die Band im Anschluss backstage. Sänger Steve hing, den Adams-Apfel vom Singen schon arg angenagt, auf dem Stuhl und plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen. Noch immer überaus gut gelaunt nach diesem Gig "Gitarro" Ricky, der auf seiner Gibson mächtig abgefedert hatte. Grund genug für Gabi, sein heißgespieltes Plek zu klauen (immer in der Hoffnung, damit mal genau so gut spielen zu können - hat bislang aber leider nicht geklappt, grins). Und natürlich ließ Higgy auch die Möglichkeit nicht aus, das Plek des Bassisten Henning zu ergattern ("Gott sei Dank, der spielt bei einem Großteil der Songs auch nur eine Saite!").

 

Kurzum - es war ein cooler Abend mit den üblichen Nebenwirkungen am day after: Kopfschmerzen vom Headbangen, Ohrenschmerzen von den Boxen und ein Grunzen in der Magengegend vom Saufen. Alles gut.

 

Nun ja, Falten/Rock hat natürlich eine Autogrammkarte mitgebracht... ("Für Faltenrock, Jungs... häähhh... für Funrock.... neeeee, für Faaaaltenrock....", naja, am Ende hat's dann doch geklappt).

 

Fazit: Coole Band. Für alle, die mal reinschauen möchten: http://www.riffraff1.de/

 

(August 2008, Gabi für Falten/Rock)